Denkmäler und Nicht-Denkmäler
Stätten, die in Emden an den Faschismus erinnern.

Während der Phase, die der Verlegung von Stolpersteinen vorausging, konnte man das Argument hören,
in Emden gebe es schon genügend Denkmale, die an den Faschismus erinnern. Doch dem ist nicht so.
Deshalb habe ich einmal diejenigen Orte zusammengestellt, die in Emden an die Zeit des Nationalsozialismus
erinnern. Dabei habe ich 6 Denkmäler gefunden und 2 Nicht-Denkmäler. Letzere erinnern nur Eingeweihte sn
den Faschismus in Emden. Ich habe dabei festgestellt, dass 7 Stätten in einem etwas längeren Fußmarsch zu
erreichen sind.

Anfangen müsste man beim Anker vor dem Rathaus, dem Ort der früheren Polizeiwache, wo Daniel de Beer
am 9.11.1944 angeschossen wurde. Er starb wenige Tage später. Der Anker ist ein Nicht-Denkmal.

Durch den Rathausbogen geht es in die Brückstraße zum Denkmal für den Widerstand.

Die Bollwerkstraße mit dem Gedenkstein für die Synagoge ist nicht weit.

In der gleichen Straße ist auch der jüdische Friedhof mit dem Denkmal für die ermordeten Juden.

Zum Friedhof Tholenswehr braucht man ein bisschen länger. Dort sind zwei Gedenksteine, für die verhungerten
Zwangsarbeiter-Kinder und die aufgehängten Ukrainer.

Zur Berufsbildenden Schule I mit dem Denkmal für die Zwangsarbeiter ist es wieder ein etwas längerer Fußmarsch.

Zum ehemaligen zerstörten Schießplatz der Kaserne im Stadtwald , dem wahrscheinlichen Erschießungsort dreier
Niederländer, nimmt man besser das Auto oder den Bus.

Eine pdf mit Bildern zu den einzelnen Orten ist hier zu finden.


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